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Werkstatt 2 mit 3

In unserer Grundschule lernen die Kinder nicht nur in ihren Klassen, sondern auch in Lerngruppen, die aus Kindern verschiedener Jahrgänge zusammengesetzt sind, zum Beispiel während der Projektwoche, in den Arbeitsgemeinschaften oder in der Werkstatt 2 mit 3. 

 

Werkstatt 2 mit 3 - Was ist das?

 

Im Stundenplan der Klassenstufen 2 und 3 sind für die Werkstatt zwei Unterrichtsstunden pro Woche vorgesehen. Die Kinder der Klassenstufen 2 und 3 bilden drei jahrgangsübergreifende Lerngruppen. Im Laufe des Schuljahres nimmt jedes Kind an drei Werkstätten teil:

 

Schreibwerkstatt Kreativwerkstatt

Werkstatt

Experimentieren

Schreibwerkstatt Kreativwerkstatt Werkstatt Experimentieren

 

Im nächsten Schuljahr verlassen die Viertklässler die Werkstatt 2 mit 3. Es kommen neue Zweitklässler dazu. Diese werden auf die drei vorhandenen Gruppen mit den Drittklässlern verteilt. In den drei Werkstätten wird gemeinsam weitergearbeitet.

 

Warum gibt es dieses Lernangebot?

  • Vorerfahrungen
  • Heterogenität als Lernchance
  • Rollenwechsel der Lernenden
  • Soziales Lernen: Andere unterstützen und mit anderen zusammenarbeiten
  • Verantwortung übernehmen: Für sich selbst, für den eigenen Lernprozess, für andere
  • Lerngruppen mit ausgewogener Teilnehmerzahl
  • Entlastung des Kollegiums

 

Wenn Kinder aus verschiedenen Jahrgängen in einer Lerngruppe zusammenkommen, ist von Anfang an klar, dass es Leistungsunterschiede gibt und dass diese auch bestehen bleiben. In solchen Lerngruppen können Kinder verstärkt voneinander lernen. Kinder mit Erfahrungen auf einem bestimmten Gebiet werden zu Experten, die ihr Wissen weitergeben und durch Erklären bei sich selbst festigen. Durch gegenseitiges Unterstützen können sich die Kinder zum Lernen anregen. Jedes Kind kann sich dabei in verschiedenen Rollen erleben. So ermöglicht das Lernen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen vielfältige soziale Erfahrungen. Neue Arbeitsformen werden von anderen Kindern vorgelebt und dadurch mit größerer Verbindlichkeit eingefordert. Hierdurch wird die Verantwortung der Kinder für sich selbst und für den eigenen Lernprozess gestärkt. Weichen die Zahlen der beiden beteiligten Jahrgänge stark voneinander ab, so bietet die Jahrgangsmischung zudem die Gelegenheit, für bestimmte Lernzeiten eine ausgewogene Stärke der Lern- gruppen zu ermöglichen.

 

 

 
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